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Der Anfang ist fast immer der selbe:

Nach einer kurzen Absprache zu Zeit und Zielen beginne ich mit der Vermittlung der Grundmethoden, die etwa 15-30 Min dauert:
  • Einfache Körperbewegungen schaffen Bewusstheit und Lockerung
  • Spielerische Methoden bringen spielerische Kontakte
  • Zweier- und Dreier-Übungen variieren unsere Arbeitsweisen

Statuen-Theater baut einfache stehende Bilder

Statuen bauen kann jedeR in wenigen Minuten lernen,
sie zu lesen und interpretieren, verstehen und Veränderungspunkte zu entdecken, dauert etwas länger und braucht Übung.

Fünf Schritte zur Szene:

  1. Eine Person "nehmen", sie ist mit der Hand verbunden, das Gesicht bewegt sich wie die Hand
  2. Die Person "einfrieren": Sie bleibt in der Haltung
  3. Gestalten von Haltung, Armen und Beinen
  4. Das Gesicht wie in einem Spiegel zeigen
  5. Die Augen auf einen Reaktionspunkt, einen Satz, ein Wort, einen Ton

Zwei Personen, und schon entsteht ein Konflikt

In der Stellung der Füsse beginnt die Aussage zur Bewegungsmöglichkeit der Figur

Forum-Theater baut Szenen, die dem Publikum Aufgaben stellen

Dann kommt die heiße Frage: Wie kommen wir zur fließenden Spielszene?
Generative Themen aus den Statuen-Bildern benennen und assoziative Geschichten in der Fünfer-Gruppe
Die fünf Tabubereiche sind ein Ansatzpunkt, heimliche Geschichten aufzuspüren ... aber noch lange kein Anfang:

Den machen wir mit dem Erzählen kurzer eigener Erlebnisse von Angst / Ärger / ... in einer kleinen Gruppe.
Den kurzen Erzählungen folgt die Entscheidung für eine prägnante / gemeinschaftliche Geschichte und der Auftrag an eineN RegisseurIn, die das Schlussbild stellen soll.

Forumtheater als forschendes Feld

Eine Theatergruppe und die Anleitenden werden zu einem forschenden Feld, wie es sich Paulo Freire gewünscht hat, wie es Augusto Boal anregte:

Gemeinschaftliche Forschung

Selbstorganisation



frühere Versionen: www.visions-theater.com
Der verwandte Artikel Bewusstseinsbildung erschien in Befreiung und Menschlichkeit